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Girlscamp und doch ein Ende
Wenn ich gähn, dann gähnt nur ein Teil von mir

Nichts gegen den Ausverkauf im Camp. Man muss sicherlich volles Verständnis dafür haben, dass nach den Zuschauern, den Werbekunden, den meisten Girls und den Ziegen nun auch Kena das sinkende Schiff verlassen hat und man unter den Girls keinen kick out mehr veranstaltet. Letzteres erklärt sich auch damit, dass sonst kaum noch Lagerinsassinnen übrig blieben zumal auch die letzten, die sich ohne Anwendung von Waffengewalt freiwillig als Nachrückerinnen zur Verfügung gestellt hätten, nach der immer weniger verhohlenen Verarschung der Girls durch den Sender inzwischen schreiend die Flucht ergriffen haben dürften.

Aber warum die Kundschaft, sprich die wenigen verbliebenen Zuschauer, derartig verschaukeln und unglaubliche Räuberpistolen erzählen. Da redet man von gebrochenen Armen, die Moderatorenparodie Kena nach Deutschland zurück "zwängen" (der erste übrigens der freiwilllig zurück aus dem sonnigen Süden in die Zone "macht"), und schwadroniert von Stürmen, die zwar einen Kick Out weiterer Girls nicht zulassen, wohl aber gestatten, dass zwei neue Girls "unmittelbar nach dem Ende der Sendung" (Kena) das Camp beziehen. Wahrscheinlich werden die durch den dicken Sturm auch noch mit dem Heli eingeflogen.

Dass man die zuschauenden echten Fans für dämlich genug hält, das alles zu fressen, lasse ich mir ja noch eingehen. Aber wie ja von HEISS&FETTIG an anderer Stelle schon ausgeführt, geht maximal ein Drittel der Quote auf das Konto dieser Zielgruppe. Wie aber sollen das zweite Drittel - die Trash-Fans - und das dritte Drittel - die Tittenfans, die ja immerhin noch einen bzw. zwei zusammen-hängende (im Falle Gioias empfiehlt sich die Auseinanderschreibung) Gedanken hegen können - mit solchem Müll umgehen?

Übrigens vermeldet der yahoo-Wetterdienst in Übereinstimmung mit dem kanarischen Wetteramt im Internet am Tag des angeblichen Sturms für die Kanaren fröhliche 14 bis 25 Grad Celsius und gerade einmal 18 Stundenkilometer Windgeschwindigkeit. Das ist für SAT 00 also ein orkanartiger Sturm? Na gut, für diesen Sender ist GC ja auch eine "Show" und sind 400.000 Zuschauer ja auch "Quote".

Also halten wir fest:
  1. Kena macht sich von Acker - oder hat ihm die Redaktion das gar nahegelegt und ihm den Armbruch als soft exit excuse gestattet?
  2. Offenbar dürfen die girls nicht mehr aus dem Camp heraus, da es der Redaktion langsam an Nachrücker-Kandidatinnen fehlt, die sich das alles noch freiwillig antun wollen.
  3. Man führt ein für die Teilnehmer kostenpflichtiges voting zur Auswahl der kick-out Kandidaten durch und cancelt hinterher einfach den kick-out, zu dessen Durchführung das Publikum schließlich voten sollte. Außerdem werden die abgegebenen Stimmen ersatzlos gestrichen. Hier befinden wir uns schon in bedenklicher Nähe zum Straftatbestand des Betruges. Der definiert sich wie folgt: "Wer durch sein Handeln vorsätzlich bei einem anderen eine Täuschung hervorruft und den anderen damit in Bereicherungsabsicht dazu bringt, eine Vermögensverfügung vorzunehmen, die er sonst nicht vorgenommen hätte, macht sich des Betruges strafbar", nachzulesen in § 263 StGB.
    Das Handeln liegt hier in der Erklärung, es würde ein für den Verlauf der Sendung relevantes Voting geben, der Irrtum bei den Zuschauern ist, dass sie das glauben und die Vermögensverfügung liegt im Anruf, dessen Gebühren zum Teil dem geldgierigen Sender zugute kommen.
    Tatbestand erfüllt!
    Vielleicht sollte Huf als bewährter Anwalt der Verbraucher hier im Namen aller Geschädigten Strafanzeige erstatten?
  4. Birgit erklärt uns, dass sie nicht nur im ehrenwerten Gewerbe des Telefonsex gearbeitet, sondern auch als Internexsexhase ihr Brot verdient hat. Laut Leo hat dies den Boy of the Week Heiko besonders angetörnt. So ist es dann auch nicht schlimm, dass Birgit mit ihm nicht so recht warm zu werden scheint, denn wenn sie ihre Karriere fortsetzt, ist die statistische Wahrscheinlichkeit recht hoch, dass Heiko sich im Rotlichtmilieu recht bald das kaufen kann, was er jetzt freiwillig nicht bekommt.
  5. Der Karaoke-Wettbewerb diente vor allem der Verhärtung bereits bekannter Klischees: Gioia verkörpert Barbie und die angelesbte Nadja darf den schwulen Ricky Martin spielen, um die Geschlechterverwirrung komplett zu machen. Ehrensache übrigens, dass alle Teilnehmerinnen die schon auf den mosaischen Gesetzestafeln als Grundvoraussetzungen eines jeden Karaokeprotagonisten geforderten Eigenschaften mitbrachten: Die absolute Absenz von Rhythmusgefühl und Musikalität.
  6. Kein Wunder, dass SAT 00 jetzt nachts und vormittags schon HOT-Werbestunden ins Programm nehmen muss, um der Pleite zu entgehen; der Abstieg zum reinen Randgruppensender scheint immer unaufhaltsamer.
Was bleibt als Fazit?
Es lebe die Geisteskrankheit!

Übrigens Leo: Noch ein schwuchteliges, affektiertes Hellllaoooohhh und HuF setzt eine Belohnung auf Deinen Kopf aus!

ni


Girlscamp und kein Ende
Zehn kleine Prolo-Elsen ...

Zehn kleine Prolo-Elsen
Sitzen auf dem Girlscamp-Felsen
Reden dies und reden das
Machen sich im Whirlpool nass
Kümmern sich um ihre Bräune
Doch plötzlich sind es nur noch neune.

Neun kleine Megabratzen
Schwafeln, tratschen, labern, schwatzen,
Und halten in des Bildes Mitten
Ihre nackten Girlietitten
Langweilen uns die ganze Nacht
Doch plötzlich sind es nur noch acht.

Acht kleine Girliefrauen
Betroffen in die Pampa schauen
Schickt ihnen doch der Zotensender
Ne Transe her als Quotenspender
Sie fühlen sich schon abgeschrieben
Und plötzlich sind es nur noch sieben

Sieben kleine Campinsassen
Muss man aus vollem Herzen hassen
Das Publikum entleibt sich scharenweise
Ertönt "yo baby" aus dem Bratzenkreise
So mancher trinkt den Schierling gleich auf ex
Und hoppla, plötzlich sind es nur noch sechs

Sechs kleine Arschgesichter
Kommen langsam auf den Trichter
Ob's kick-out oder fick-out heißt
Der Sender sie in jedem Fall bescheißt
Das Publikum die Nase rümpft
Drum sind sie plötzlich nur zu fünft.

Fünf kleine Lagerweiber
Recken ihre nackten Leiber
Uns entgegen um zu bitten
Dass man sie mit ihren Titten
Bringt per Heli fort von hier
So sinds plötzlich nur noch vier

Vier kleine Mädelschlampen
Sich in die Visage pampen
Alle naslang wird gemobbt
Gelegentlich auch mal gepoppt
Claudia, die Rote, ist so frei
Doch plötzlich sind es nur noch drei

Drei kleinen Zumutungen
Ist es wochenlang gelungen
Platz 1 zu belegen, Sparte Quotengift
Mit Sentenzen Marke totgekifft
Das Ergebnis dieser Laberei
Plötzlich sind es nur noch zwei.

Zwei kleine Inselkühe
Machen sich sehr gern die Mühe
Zu belegen, was wir angenommen,
Auch Girlies können BSE bekommen
Überraschung ist es deshalb keine
Dass übrig bleibt nur eine

Die letzte kleine Labertasche
Durchschaut am End die fiese Masche
Der REDAKTION, die über Wochen
Den Girlies in den Arsch gekrochen
Doch hintenrum die Kandidaten
Verheizt, veralbert und verbraten,
Der Lächerlichkeit preisgegeben
hat, um den Marktwert anzuheben
Und so hievt nun unsre Bratze
Den Arsch von der Matratze
Holt sich ein Pfund Uran
Und sagt SAT 0 die Fehde an

Die Flucht ergreift sogleich die Redaktion
Nicht ohne panikartige Aktion
Das Drama nimmt nun seinen Lauf
Sie fülln das Camp mit neuen Bratzen auf.

ni


Girlscamp und kein Ende
Die bisherigen Highlights aus dem Lager

Wie es die Einschaltquoten vermuten lassen, haben ja nicht sehr viele Menschen die Gelegenheit genutzt, sich im Detail und regelmäßig über die Vorgänge im Girlscamp informieren zu lassen. Eigentlich schade, weil aller Voraussicht nach in den nächsten Monaten kein weiteres TV-Produkt dieses Kalibers zu erwarten ist. Aber natürlich für HEISS&FETTIG auch ein Grund, in chronologischer Form an die bisherigen Girlscamp-Highlights zu erinnern:
  • 10 Girls beziehen das Camp und sind zunächst derart penetrant gut drauf, dass dies eigentlich nur durch die vorherige Verabreichung von stimmungsaufhellenden Psychopharmaka zu erklären ist.


  • Die Rollen der nur notdürftig als Moderatoren getarnten Propaganda-Verantwortlichen sind klar aufgeteilt. Kena Amoa ist dafür zuständig, am Lagerzaun zu stehen, mit freundlichem Gesichtsausdruck an die Wichtigkeit des Zuschauer-Votings (0,96 DM pro Anruf) zu erinnern und beiläufig auch noch irgendetwas über das Leben im Lager zu erzählen. Barbara Schöneberger hat in erster Linie darauf zu warten, als grösste Fehlbesetzung in der Geschichte des deutschen Buntfernsehens aus dem Verkehr gezogen zu werden.


  • Das erste "Kick Out" findet in würdigem Rahmen statt. Drei Girls stellen sich der öffentlichen Beurteilung durch sieben Girls. Dass dies die Spielregeln nun einmal so vorsehen, scheint leider vergessen worden zu sein. Logisch, dass anschließend erst einmal stundenlang um die Wette geheult wird.


  • Die Freitags-Show wird ersatzlos gestrichen. Womit sich auch nicht mehr die Frage stellt, wer Barbara Schöneberger ersetzen soll.


  • "Es lebe die Geilheit !". Ein Satz aus dem Nichts und für das Nichts avanciert zur Parole.


  • Menschen, Transen, Sensationen ! Der Einzug der als männliches Wesen zur Welt gekommenen Lea rückt urplötzlich in den Mittelpunkt der öffentlichen Debatte. Vor allem geht es dabei darum, ob wahl- und zielloses Daherschwafeln über die eigene Transsexualität einen Beitrag dazu leisten kann, Geschlechtsumwandlungen vom Image der Abartigkeit zu befreien.


  • Mark bezeichnet sich als "richtigen Mann" und wird erster Boy of the week. Erwartungsgemäß kann er die ihn in gesetzten Erwartungen nicht erfüllen.


  • Die einmal wöchentlich ausgestrahlte "Kick-Out"-Show wird auf einen Sendeplatz verlegt, der höhere Quoten garantiert: Montags um 22.15 Uhr und damit parallel zu "TV-Total".


  • Alexander aus Baldham bei München wird "Boy of the week". Allerdings mit mäßigem Erfolg bei den Girls. Was auch damit zusammenhängt, dass er seinen Zwillingsbruder heimlich mitgebracht hat.


  • Jubelausbrüche in der Redaktion: Knapp 400.000 Zuschauer und noch ödere Sendungen auf anderen Kanälen bescheren der Tageszusammenfassung dann tatsächlich doch einmal eine Traumquote: 14,4 Prozent in der Hauptzielgruppe der 14- bis 49-Jährigen.


  • Andrea lässt sich trotz erheblicher eigener Bedenken dazu überreden, als "New Girl" ins Camp einzuziehen, macht ein paar Fotos und verschwindet dann auch schon wieder.


  • "Tut nichts, was ich nicht auch tun würde !" Weshalb man Kena Amoa diesen Satz immer noch ungestraft sagen lässt, wird wahrscheinlich nie aufgeklärt werden.


  • Die Quoten der nächtlichen Tageszusammenfassung sind relativ stabil: Regelmäßig . knapp unter 400.000 Zuschauer. Nach vorläufigen Schätzungen handelt es sich zu einem Drittel um "echte Fans" und zu einem weiteren Drittel um Zuschauer, die mit Vorliebe auch andere Trash-Sendungen gucken. Das restliche Drittel bilden Männer, die sich alles angucken, wenn darin Titten zu sehen sind.


  • Obwohl bereits feststeht, dass Girlscamp ein Riesenflop ist und bleiben wird, schafft es Kena Amoa immer noch, freundlich in die Kamera zu lächeln. Eine schauspielerische Leistung, die eigentlich den Oscar verdient hätte.


  • Camp-Oma Daniela zieht aus. Und zwar, so die offizielle Begründung, weil sie ihren Sohn wiedersehen will.


  • Julia packt ein paar Stunden später ebenfalls die Koffer. Über den Auszug der Barbiepuppen-Fehlpressung kann SAT1 aktuell leider nicht live berichten, weil der Termin nicht mit der Redaktion abgestimmt war. Was aber nicht so schlimm ist, weil aus der Hauptzielgruppe ohnehin nur 190.000 Leute eingeschaltet hatten.


jg


Girlscamp und die gesundheitlichen Folgen
"Lebwohl, Welt, ich entsage dem Irdischen"

Mattigkeit hat von mir Besitz ergriffen. Wie den Tod in Venedig scheint es auch einen Tod vor der Real Soap zu geben, den man herannahen fühlt, dem man aber nichts entgegensetzen kann und/oder will. Das Unterbewusstsein fragt, ob meines Bleibens auf diesem Planeten überhaupt noch sein kann, wo eine Transe dem Publikum in wenig poetischen Wort von ihren ersten sexuellen Erfahrungen im neuen Geschlecht berichten zu müssen glaubt: "Ich dachte: Hoffentlich reisst da unten nichts auf, jetzt wo ich da unten endlich das habe, wofür ich die ganzen Jahre gekämpft habe."

Das Fieber stieg, meine asymptotische Annäherung an Aschenbach setzte sich fort, als Lea ihrer "Geschlechtsgenossin" Claudia (ja genau die, die bei "Wahrheit oder Pflicht" kund getan hatte, dass sie im zarten Alter von 19 bereits mit über 40 Männern intim verkehrt hat) ein T-Shirt mit dem Aufdruck "Es lebe die Geilheit" schenkte und damit eigenem Bekunden nach ein flammendes Plädoyer für "girlpower" vorbrachte (und das als Transe!).

Schüttelfrost gesellt sich hinzu als es wenig später aus dem Mund der Geschlechtsumgewandelten Intelligenzbestie zum boy of the week hiess: "Sergio, du bist der Italian Stallion - Stallion heisst Hengst auf italienisch..." Da wäre der Zusatz "Mal sehen, wer Deine Stute wird, Sergio" gar nicht mehr unbedingt erforderlich gewesen. Schade nur, dass Sergio sich soviel geballtem damenhaftem Charme einfach verschliesst und Lea damit düpiert, dass er ihr attestiert, sich von ihr nicht im geringsten angezogen zu fühlen (hoffentlich auch nicht ausgezogen).

Dass Thermometer implodierte schliesslich als Birgit, die früher als Darstellerin in einigen dieser "ruf-mich-an 0190-69.69.69"-Werbespots gearbeitet und sich lasziv vor den Kameras geräkelt hatte, dem staunenden Publikum kundtat, sie lehne es ab, nur als Lustobjekt betrachtet zu werden. Da gebietet es schon die logische Konsequenz, liebe Birgit, gleich als nächstes in einer reality-soap mitzumachen, in der sich die Delinquentinnen den ganzen Tag im Bikini oder auch ohne denselben am Pool vergnügen, in einer soap, wo eine Transe im rosaroten Hauch von einem Morgenmantel nächtens um den Pool herumschwuchtelt und wo die Frau mit der Frisur wie ein ungemachtes Bett, Katja aus dem Beitrittsgebiet, eine Presswurst als ihren neuen Vibrator vorstellt.

Lebwohl, Welt, ich entsage dem Irdischen

ni


Girlscamp, House of Love, Becker und Westerwelle
Ist die Welt jetzt völlig aus den Fugen ?

Ich gebe ja zu, es ist meine eigene Schuld, wenn ich angesichts des bisher Gewohnten noch Verwunderung an den Tag lege. Und wenn man mir vorher gesagt hätte, dass die Macher von Girls Camp als nächstes eine Transe in die Bratzenbaracke schicken würden, dann hätte ich sicherlich akklamierend genickt und ohne große Verwunderung eine solche Vorgehensweise als einzig mögliche logische Weiterführung des Sendekonzeptes empfunden. Dennoch - und das zeichnet letztlich die Produzenten aus - kam "Lea" doch etwas überraschend für mich. Die Konsequenz, mit der der geschlechtsumgewandelte Herr als "sie", "Frau", "girl" und dergleichen mehr bezeichnet wurde, ist nur als ebenso löblich wie anstrengend zu bezeichnen, denn wer würde da nicht alle naslang (und es ist eine sehr lange Nase, die Lea da im Gesicht durch die spanische Inselwelt promeniert) in Versuchung geraten, von "Leo" zu sprechen?

Viele andere Gemmen der Fabulierkunst hält das Camp für uns bereit. Da ist etwa Gioja, die uns mitteilt: "Ich muss kein Escada-Kleid für 7.000 DM haben. Jetzt noch nicht, morgen vielleicht" Eine gewagte Ansicht für eine 21jährige. Dafür einen Bambi! Oder der Kandidat zum "boy of the week", der gleich mal ankündigt, er wolle Äther mitnehmen, damit einiger der Mädels schneller flachlägen. Her mit dem Grimme-Preis! Da lob ich mir Stefan Raab, der sich in einer vermeintliche Baggerbox setzt und bildlich expressiv ankündigte, sein wichtigstes Werkzeug im Camp wäre eine Schrotflinte.

Noch mehr Erleuchtung im House of love, wo in dieser Woche eine Frau mit fünf, vier, drei, zwei, einem Männern/Mann eingesperrt war. Gleich in der ersten Sendung erklärte die Doppelxchromosomenträgerin stolz auf ihren Intellekt: "Ich bin ja im Prinzip die einzige Frau hier". Bayerischer Fernsehpreis in Gold!

Wer fragt da noch nach Boris Becker? Zumal der in den audiovisuellen Medien nur mehr ein vergängliches Phänomenon sein wird. Wir rechnen nach: 15 Millionen DM pro ehelichem Kind und 6 Millionen DM pro unehelichem Kind. Das macht bei einem geschätzten Vermögen von 210 Millionen DM 14 eheliche oder 35 uneheliche Kinder bis zur Pleite. Zwei eheliche und ein uneheliches Kind müssen wir abziehen, bleiben 174 Millionen DM oder auch 29 uneheliche Kinder (was macht dass in Schilling?). Unter Beibehaltung des bisherigen Tempos (monatlich alternierend Verurteilung für 2 eheliche oder ein uneheliches Kind die finanzielle Verantwortung zu übernehmen) wird Herr Becker zu Silvester 2001 Pleite sein.

Und warum wird eigentlich ein Orden wider den tierischen Ernst verliehen? WIDER DEN TIERISCHEN ERNST???? Also pro Rinderwahnsinn? Was steckt da dahinter? Und warum sieht der Westerwelle schon gleich so rinderwahnsinnig aus?

Ich verstehe die Welt nicht mehr. Ist das noch die Welt, in der einst Clementine über Waschmittel zu uns sprach, in der ein weisser Riese soooooooo ergiebig war wie eine 300 Meter lange Wäscheleine? Die Welt in der man noch über die niemals funktionierenden Gimmicks von Yps verzweifelte, über Heinz Erhard lachte und über die mangelnde Unterstützung Helmut Schmidts durch seine eigene Partei trauerte, die Welt in der man Brausewürfel an den Kiosken der Umgebung bezog (was ist ein Kiosk, werden die jüngeren unter uns fragen) und in der die Pokemon noch Schlümpfe hiessen?

So lasst uns denn ein Apfelbäumchen pflanzen!

ni