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Nach Münte nun auch Fischer
Rot-Grün endgültig gekippt

Drei Wochen vor der Bundestagstagswahl meldete REUTERS eine Sensation. Rot-grün sei endgültig gekippt! Und zwar gleich doppelt. Zunächst in Form von Franzl Müntefering, der bei einer Wahlkampfrede im saarländischen Homburg vom Podest gekippt sei. Müntefering kommentierte spontan und gewohnt tegtmeieresk: "Als Raucher weiß ich getz ja schon länger, wie das ist, wenn man auf der Kippe steht. Aber ich hätte wohl doch die Finger von den härteren Drogen lassen sollen, auch wenn die Linkspartei die getz freigeben will." Danach hat auch Joschka Fischer mal wieder ordentlich einen gekippt. Nachdem durchgesickert war, dass der zweite Senat des Bundesverfassungsgerichts unter dem vorsitzenden Richter Dr. Friedrich Gottlob Nagelmann am heutigen Tage die Selbstaufgabe von rot-grün und den Rückzug der Regierung auf das sanfte Ruhekissen der Politikerpensionen endgültig absegnen würde, machte Fischer am Rande einer Wahlveranstaltung in Regensburg zusammen mit dem inzwischen zur SED übergelaufenen Abgeordneten Jakob Maria Mierscheidt einige Flaschen Rotwein platt. "Das war keine Feier, das war mein persönlicher Einsatz gegen die Flut", bestritt Fischer im Anschluß mit leicht brüchiger Stimme, "je mehr Flüssigkeit ich aufnehme, desto weniger bleibt für das Hochwasser". Von Mierscheid hieß es dagegen, er strebe für den wahrscheinlichen Fall einer absoluten Mehrheit der Linkspartei das Amt des Entwicklungsministers an und wolle den ehemaligen Ministerialdirigenten und erfahrenen Afrikaexperten Edmund Friedemann Dräcker aus dem Ruhestand zurückholen und als Staatssekretär berufen.

ni


Jetzt auch Westerwelle
Schwulsein als Modetrend

Eine geradezu hymnische Begeisterung für "das Schwulsein" ist in Deutschland ausgebrochen, nachdem sich der FDP-Vorsitzende Guido Westerwelle "geoutet" hatte. Plötzlich erscheint der sonst so dröge, langweilig und biedermännisch wirkende Jung-Liberale als "ungemein sympathisch", "absolut liebenswürdig" und "im tieferen Sinne menschlich". Gleichzeitig strömen Millionen von Besuchern in einen neuen deutschen Film, in dem Schwule als "Retter des Universums" gefeiert werden.Doch langsam mehren sich auch kritische Stimmen. Zwar gilt die These, dass Homosexualität "krank" und "widernatürlich" sei, aufgrund mangelnder Beweise wissenschaftlich als kaum noch haltbar, dennoch werden viele den Verdacht nicht los, dass mit Homosexuellen zumindest irgendetwas nicht stimmen würde.Gewiss, als "Mensch" ist gegen Guido Westerwelle grundsätzlich nichts zu sagen, aber vetrritt nicht der gleiche FDP-Vorsitzende politisch eine Art des gesellschaftlichen "Neoliberalismus", dessen Umsetzung Millionen von Menschen in abgrundtiefe Armut hinabstossen, sämtliche Grundregeln des menschlichen Zusammenlebens ausser Kraft setzen und die Brutalität des "survival of the fitest" bis in die "Keimzelle der Gesellschaft", die Familie,tragen möchte? Und - um ein weiters Beispiel zu nennen - zeigt sich der ebenfalls als schwul bekannte Berliner Bürgermeister, Klaus Wowereit,nicht nur nicht in der Lage, die hochverschuldete Stadt zu sanieren, sondern treibt sie immer weiter in den Ruin? Und ist nicht der 1. Mann im Stadtstaat Hamburg durch einen sogenannten Rechtspopulisten, Ronald Schill, an die Macht gekommen, und hat diesem nur deshalb abgeschworen, weil Schill auf die Folgen der Beust'schen Homosexualität für die Hansestadt aufmerksam gemacht hat? Diese Reihe könnte noch endlos fortgesetzt werden, und dabei bräuchte noch nicht einmal erwähnt zu werden, dass neuere Forschungen immer stärker darauf hinweisen, dass auch Adolf Hitler schwul gewesen ist (ohne sich jedoch jemals zu outen).Schauen wir uns - zum Vergleich - einmal Nicht-Schwule, sogenannte Heterosexuelle an, die sich anerkanntermassen um die Menschheit verdient gemacht haben: Albert Schweitzer, Rudi Völler, Josef Kardinal Ratzinger, Lance Armstrong und Dieter Bohlen.Sollte uns das nicht zu denken geben?

hs


Weil sie dem Rechtsstaat auf der Nase herumtanzen
"Hassredner" im Fadenkreuz

Immer stärker ins Fadenkreuz von Politik und Behörden geraten jetzt sogenannte „Hassredner“. So forderte der bayerische Innenminister Beckstein in der „Mainzer Zeitung“, Hassredner in Zukunft mittels elektronischer Fussfessel zu überwachen und damit ihre Kreise so weit wie möglich einzuschränken. Trotzdem ist immer noch nicht juristisch einwandfrei geklärt, welche Voraussetzungen vorliegen müssen, damit eine Person unter die Kategorie „Hassredner“ fällt. Während in Bayern z.B. bereits eine kritische Anmerkung zur Sparpolitik des Ministerpräsidenten unter „Hassrede“ fällt, soll es nördlich der Donau immer noch ohne weiteres möglich sein, den TV-Star Daniel Küblböck als „grösste Missgeburt des Privatfernsehens“ zu bezeichnen, ohne dafür zur Rechenschaft gezogen bzw. ausser Landes gewiesen zu werden. Trotz dieser Differenzen machte Beckstein klar, dass auch das Internet in Zukunft von „Hassrednern“ gesäubert werden soll. So müssen sich z.B. ab sofort „die Macher „ der „Entgültigen Müllseite“, die seit Jahren schon Hohn und Spott über angebliche „Auswüchse“ des Internet vergiessen und damit vor allem unter jungen Leuten Misstrauen gegen die Errungenschaften der Informationsgesellschaft sähen, täglich per Email bei den zuständigen Behörden melden. Ausserdem wurde ein Verfahren gegen „die Macher“ der „Entgültigen Müllseite“ eingeleitet. Vorwurf: Netzbeschmutzung.

hs


Das gibt es nur bei EBAY
Puff zu verkaufen

Immer wieder kritisiert werden die schlechte Leistungen der deutschen Schüler („PISA“). Wir wollen das nicht bewerten, stellen jedoch fest, dass sie jedenfalls keinen Hinderungsgrund darstellen, einen Puff bei EBAY zu verkaufen.

Puff-Verkauf bei EBAY

hs


Ein Kandidat stellt sich vor
Köhler for Präsident

Als ausserordentlich meinungsstark präsentiert sich nach wie vor der Kandidat der CDU für das Amt des Bundespräsidenten, Horst Köhler. Nachdem er die Agenda 2010 der Bunderegierung als „bei weitem nicht ausreichend“ kritisiert und Angela Merkel als neue Bundeskanzlerin empfohlen hatte, mokierte er sich jetzt über das „arrogante Verhalten“ der USA, die „schwerwiegende Fehler“ im Irak gemacht hätten. Weniger bekannt in der Öffentlichkeit ist jedoch, dass sich Köhler in kleinem Kreis auch zu anderen Themen zu Wort gemeldet hat. So bemängelte er etwa gegenüber dem Manager von Bayern München, Uli Hoeness, die Taktitk der Bundesligamannschaft beim Sieg gegen Schalke 04 („schwache Viererkette“) und sprach sich im Fernsehrat des ZDF für die Absetzung der Sendung „Leute heute“ aus (dümmliches Gelaber“). Wie aus der Umgebung des Kandidaten verlautet, will sich Köhler auch noch folgender Themen annehmen: die „negativen“ Wettervorhersagen des „Wetterfroschs“ Jörg Kachelmann und die schlechte Qualität der Noppenkondome der Firma „SaferSex“.

hs